Erfolgs­pfer­de aus der Hog­re­fe Zucht

Wan­sue­la Suer­te

Gebo­ren am 18.04.1993, wur­de Wan­sue­la Suer­te auf der Eli­te­auk­ti­on im Früh­jahr 1997 ver­kauft und in den Beritt von Huber­tus Schmidt gege­ben.

Huber­tus Schmidt schreibt über sie: Hoch talen­tiert, sehr sen­si­bel, und häu­fig übe­reif­rig: Das war „mei­ne“ Wan­sue­la suer­te. Die Han­no­ve­ra­ner Fuchs­stu­te (War­kant x Wach­mann I) zeig­te sehr früh gro­ßes Talent für Piaf­fe und Pas­sa­ge und gewann acht­jäh­rig ihren ers­ten Grand Prix. Mei­ne größ­ten Erfol­ge habe ich ihr zu ver­dan­ken: Team­gold und den fünf­ten Platz in der Ein­zel­wer­tung in Athen 2004, Team­gold bei der EM 2005 und WM 2006, und die Sil­ber­me­dail­le im Ein­zel der Euro­pa­meis­ter­schaft 2005.

Züch­ter von Wan­sue­la ist Con­rad Hog­re­fe. Bei der Ver­de­ner Früh­jahrs-Auk­ti­on 1997 kauf­ten Mar­ti­na und Gün­ter Tei­chert die Fünf­jäh­ri­ge, die im Kata­log unter „Wie noch nie“ fir­mier­te. Tei­cherts wähl­ten den neu­en Namen, „die Freund­li­che“, der über­aus zutref­fend war. Wie erfreu­lich, dass ich das Pferd in Beritt bekam!

2008 haben wir die Stu­te aus dem Sport ver­ab­schie­det. Doch für ein ech­tes Rent­ner­le­ben war sie damals noch viel zu fit, und so war ich froh, sie als hoch­wer­ti­gen Frei­zeit­part­ner an Joan­ne Stou­den­mier in Flo­ri­da abge­ben zu kön­nen. Mit viel Wei­de­gang hat­te sie ein idea­les Früh­rent­ner-Dasein. Sie wur­de wei­ter­hin regel­mä­ßig bewegt, ich habe die bei­den auch bei Lehr­gän­gen unter­rich­tet. Zuletzt im Früh­jahr 2014 – die Piaf­fen und Pas­sa­gen waren immer noch her­aus­ra­gend. Im Janu­ar 2015 wur­de Wan­sue­la nach einer Ver­let­zung ein­ge­schlä­fert, sie ist 22 Jah­re alt gewor­den. (nach­zu­le­sen unter https://www.hubertusschmidt.com)

Leso­tho

Ellen Schultn Bau­mer schreibt über Leso­tho: 1993; Lau­ries Cru­sa­dor * World Cup I; Fuchs; Han­no­ver; Ver­de­ner Auk­ti­on; mit Toto gelang mir nach dem Gewinn des Piaff- För­der­prei­ses, dem Erhalt des Otto-Lör­ke-Prei­ses (für das erfolg­reichs­te Nach­wuchs Dres­sur Pferd) die Auf­nah­me in den Cham­pio­nats­ka­der, 2 mal Deut­sches Reser­ve­paar für EM und WM. Zuhau­se eher vom tägl. Trai­ning genervt, wuchs er auf den Tur­nie­ren stets über sich hin­aus und beein­druck­te auf Grund sei­ner gewal­ti­gen Über­set­zung und wuss­te mit sei­nem enor­men Schwung stets zu über­zeu­gen, nach Weser­per­le lei­der der zwei­te Ver­lust, der mich emo­tio­nal wie sport­lich sehr getrof­fen hat; gestor­ben 2007 (nach­zu­le­sen unter http://ellen-schulten-baumer.com)

Deich­graf

Gezu­̈ch­tet von Con­rads Groß­va­ter soll­te der Wal­lach eigent­lich Dres­sur gehen – doch dann hat man sei­ne Stär­ken im Sprin­gen ent­deckt. Er wur­de vom deut­schen olym­pi­schen Komi­tee auf der Ver­de­ner Auk­ti­on gekauft und ver­trat Deutsch­land auf vie­len inter­na­tio­na­len Tur­nie­ren und qua­li­fi­ziert für die Olym­pia­de in Mexi­ko unter dem Rei­ter Her­bert Mey­er, der u.a. 14 Jah­re lang Bun­des­trai­ner der Spring­rei­ter war. Ein gesund­heit­li­ches Pro­blem ver­wehr­te ihm damals die Teil­nah­me.

Foto: © Wer­ner Ernst

Her­wart-von-der-Decken-Schau

Im Jahr 2007 nah­men unse­re Staats­prä­mi­en­stu­ten Aller­fei­ne, Won­der­world und For­tu­na als Stu­ten­fa­mi­lie (Groß­mutter- Mut­ter-Toch­ter) an der Welt­meis­ter­schaft der Pfer­de bei der Her­wart-von-der-Decken-Schau teil. Sie gewan­nen den drit­ten Preis als Fami­lie. Die­ser Erfolg zeigt auch die her­aus­ra­gen­de Qua­li­tät unse­res Stu­ten­stamms.